Biotechnologie Made in Germany: Vom Labor zum Weltmarkt
Dirk Röthig

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Zug, Switzerland
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Mar 2, 2026

Biotechnologie Made in Germany: Vom Labor zum Weltmarkt

Publish Date: Mar 13
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Biotechnologie Made in Germany: Vom Labor zum Weltmarkt

Von Dirk Röthig | CEO, VERDANTIS Impact Capital | 13. März 2026

Sie beginnt in Kellerlaboren und Uni-Seminarräumen, endet auf der globalen Börsenbühne und in Millionen von Impfstoffampullen: Die Geschichte der deutschen Biotechnologie ist eine der faszinierendsten Transformationsgeschichten des 21. Jahrhunderts. Kaum ein anderes Land zeigt deutlicher, wie aus rein neugiergetriebener Grundlagenforschung Weltmarktführer entstehen — wenn die Bedingungen stimmen.

Tags: Biotechnologie, Grundlagenforschung, BioNTech, CRISPR, Deutschland


Das Laborbuch als Businessplan

Die Geschichte beginnt mit einer unscheinbaren Frage: Wie funktioniert das Immunsystem eines Bakteriums? An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz fragte sich ein Forscherpaar seit den späten 1990er Jahren, ob man das molekulare Potenzial der Boten-RNA (mRNA) nutzen könnte, um das Immunsystem von Krebspatienten gezielt zu aktivieren. Uğur Şahin und Özlem Türeci, beide berufene Professoren der Universitätsmedizin Mainz, betrieben zunächst reine Grundlagenforschung — ohne jeden kommerziellen Auftrag (Sahin & Türeci, 2020).

Fast gleichzeitig untersuchte eine französische Mikrobiologin in Berlin das Immunsystem eines gefährlichen Bakteriums. Emmanuelle Charpentier, später Gründungsdirektorin der Max Planck Unit for the Science of Pathogens, forschte am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie an Streptococcus pyogenes — und entdeckte dabei ein Molekül, das die Welt der Biotechnologie für immer verändern sollte (Max-Planck-Gesellschaft, 2020).

Beide Geschichten — die Mainzer mRNA-Forschung und die Berliner CRISPR-Entdeckung — führen zum selben Schluss: Deutschland verfügt über eine Grundlagenforschungsinfrastruktur von Weltrang. Und es ist in der Lage, wenn die richtigen Menschen und die richtigen Rahmenbedingungen zusammenkommen, daraus globale Technologieführerschaft zu entwickeln. Dieser Artikel beleuchtet, wie dieser Weg konkret aussieht — und wo Deutschland noch nachholbedarf hat.


BioNTech: Das Mainzer Wunder — Zwanzig Jahre bis zur Revolution

Die Erfolgsgeschichte von BioNTech ist keine Geschichte der schnellen Exits oder des opportunistischen Unternehmertums. Sie ist eine Geschichte von zwei Jahrzehnten wissenschaftlicher Beharrlichkeit.

Şahin und Türeci gründeten 2001 zunächst Ganymed Pharmaceuticals — ein Unternehmen, das antikörperbasierte Krebstherapien entwickelte und 2016 gewinnbringend an den japanischen Pharmakonzern Astellas verkauft wurde. 2008, als Gewinner des ersten Go.Bio-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, gründeten sie BioNTech mit dem klaren Ziel: personalisierte Krebstherapien auf Basis von mRNA (BMBF, 2008).

Das Besondere an BioNTechs Technologieansatz ist seine molekulare Eleganz: Ein mRNA-Medikament enthält nicht den eigentlichen Wirkstoff, sondern dessen Bauplan. Die Körperzellen des Patienten lesen diesen Bauplan und produzieren die Zielsubstanz selbst. Der entscheidende technologische Durchbruch — die stabile Verpackung der mRNA für den Einsatz im menschlichen Körper — war das Ergebnis jahrzehntelanger Grundlagenforschung und scheiterte in seinen frühen Varianten regelmäßig an der Instabilität des Moleküls (Karikó & Weissman, 2005).

Als im Januar 2020 die ersten Berichte über ein neuartiges Coronavirus aus Wuhan die wissenschaftliche Community alarmierten, verfügte BioNTech bereits über eine ausgereifte Plattformtechnologie. Şahin erkannte sofort das Potenzial: Innerhalb weniger Stunden skizzierte er einen Entwicklungsplan für einen COVID-19-Impfstoff auf mRNA-Basis. Zusammen mit Pfizer erhielt BioNTech wenige Monate später als erstes Unternehmen weltweit die Notfallzulassung für einen mRNA-Impfstoff — ein Durchbruch, der ohne die zwanzigjährige Grundlagenarbeit an deutschen Universitäten und Kliniken schlicht undenkbar gewesen wäre (BioNTech, 2021).

Das Unternehmen investierte 2023 rund 1,78 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und arbeitet heute an über 20 Medikamenten in der klinischen Pipeline, darunter möglicherweise der erste Impfstoff gegen Krebs (BioNTech, 2024). Die Gründer selbst planen, das Unternehmen bis Ende 2026 zu verlassen, um ein neues Biotechnologieunternehmen zu gründen — diesmal mit einem Fokus auf mRNA-Innovationen der nächsten Generation in Kombination mit Künstlicher Intelligenz.


Die Berliner Genschere: CRISPR-Cas9 und der Nobelpreis

Während BioNTech an der mRNA arbeitete, vollzog sich in Berlin eine parallele Revolution der Lebenswissenschaften.

Emmanuelle Charpentier forschte am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie an den molekularen Mechanismen krankmachender Bakterien, als sie 2011 tracrRNA entdeckte — ein bis dahin unbekanntes Molekül im Immunsystem von Bakterien. Gemeinsam mit Jennifer Doudna von der University of California, Berkeley, entwickelte sie diese Entdeckung zu einer gezielten Methode zur Genombearbeitung: der CRISPR-Cas9-Technologie. Die molekulare Genschere erlaubt es, DNA-Sequenzen an exakt definierten Stellen zu schneiden und neu zusammenzusetzen — mit einer Präzision und Effizienz, die zuvor undenkbar war (Charpentier & Doudna, 2012).

2020 erhielten Charpentier und Doudna den Nobelpreis für Chemie — der erste Nobelpreis in den Naturwissenschaften, der ausschließlich an zwei Frauen vergeben wurde (Nobel Committee, 2020). Die Würdigung betonte ausdrücklich, dass die Entdeckung aus rein neugiergetriebener Grundlagenforschung entstanden war: „Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig Grundlagenforschung für den Fortschritt in der Biotechnologie und der Medizin ist", kommentierte Charpentier selbst.

Heute gilt CRISPR-Cas9 als Plattformtechnologie für eine neue Generation von Therapien: von der Behandlung genetischer Erkrankungen über die Bekämpfung von Krebs bis hin zu Anwendungen in der industriellen Biotechnologie. Die Berliner Grundlagenforschung hat in diesem Fall nicht nur ein Unternehmen hervorgebracht, sondern eine globale Technologiefamilie.


Das Ökosystem: Forschungsinstitute als Biotechnologie-Brutkasten

BioNTech und CRISPR sind die sichtbaren Spitzen eines weitaus größeren Eisbergs. Die deutsche Biotechnologie-Landschaft verfügt über eine institutionelle Infrastruktur, die im internationalen Vergleich ihresgleichen sucht.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg ist mit über 2.500 Mitarbeitenden die größte biomedizinische Forschungseinrichtung Deutschlands (DKFZ, 2025). Mehr als 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen dort die molekularen Grundlagen von Krebserkrankungen — ein Reservoir an Grundlagenwissen, das regelmäßig Spin-off-Unternehmen und Lizenzierungen hervorbringt.

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin ist ein weiterer Schlüsselspieler, insbesondere in der Immunologie und Genomforschung. Im Jahr 2025 bündelten vier Helmholtz-Health-Zentren — DKFZ, HZI, Helmholtz Munich und MDC — ihre Genomsequenzierungs-Kapazitäten, um 15.000 Gesamtgenomsequenzen im Rahmen der Nationalen Kohorte zu erstellen (Helmholtz, 2025). Solche Datenprojekte bilden die Grundlage für die nächste Generation personalisierter Therapien.

Das Helmholtz Zentrum München hat sich als führendes Zentrum für Diabetes-, Allergologie- und Umweltmedizin-Forschung etabliert — und bildet das wissenschaftliche Rückgrat für mehrere Spin-off-Gründungen im Bereich metabolischer Erkrankungen. Zusammen mit dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg und dem Robert Koch-Institut in Berlin entsteht so ein nationales Netzwerk biomedizinischer Exzellenz, das seinesgleichen in Europa sucht.


Weltmarktführer jenseits von BioNTech

Die deutsche Biotechnologie ist mehr als ein Unternehmen. Sie ist eine Branche mit einer wachsenden Zahl internationaler Champions — unterschiedlich in Technologie, Geschäftsmodell und Größe, aber geeint in ihrer Verwurzelung in der deutschen Forschungskultur.

Qiagen, mit Sitz in Hilden, ist weltweit führend in der Entwicklung und Herstellung von Probenaufbereitungs- und Testtechnologien für die Molekulardiagnostik. Das Unternehmen, das aus der Universität Düsseldorf hervorgegangen ist, hat sich als unverzichtbarer Technologielieferant für Labore, Kliniken und Forschungseinrichtungen weltweit etabliert (Qiagen, 2025).

Evotec, mit Hauptsitz in Hamburg, hat sich vom akademischen Spinout zu einem global agierenden Wirkstoffforschungsunternehmen entwickelt. Mit über 5.000 Mitarbeitenden und mehr als 500 laufenden Allianzen mit Pharma- und Biotechnologieunternehmen weltweit gilt Evotec als Beschleuniger in der präklinischen und klinischen Forschung (Evotec, 2025). Das Unternehmen ist aktuell selbst zum Übernahmeziel geworden: Der US-Biopharmakonzern Halozyme bietet rund 2 Milliarden Euro in bar.

CureVac, 2000 in Tübingen gegründet, ist einer der Pioniere der mRNA-Technologie in Deutschland. Das Unternehmen hat nach dem gescheiterten COVID-19-Impfstoff seine Entwicklungspipeline neu ausgerichtet — und ist inzwischen zum Übernahmeziel von BioNTech geworden, das das Tübinger mRNA-Know-how für seine Krebstherapiepipeline nutzen möchte (Kapitalerhöhungen.de, 2026).

Sartorius, obwohl primär als Life-Science-Ausrüster positioniert, ist ein essenzieller Enabler der gesamten Biotechnologie-Wertschöpfungskette. Die Göttinger produzieren Bioreaktoren, Filtrationssysteme und Laborinstrumente, ohne die kein modernes Biopharmaprodukt herzustellen wäre — und sind damit Weltmarktführer in einem Segment, das die gesamte Branche trägt.


Die Branche in Zahlen: Stärken und strukturelle Lücken

Die statistischen Daten der deutschen Biotechnologie zeichnen ein differenziertes Bild. Im Jahr 2024 erzielte die Branche einen Gesamtumsatz von rund 11 Milliarden Euro — ein Rückgang von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr, der jedoch maßgeblich auf den Nachfragerückgang bei COVID-19-Produkten zurückzuführen ist (EY/BIO Deutschland, 2025). Ohne den BioNTech-Effekt wuchs der Sektorkern um rund 8 Prozent und demonstrierte damit strukturelle Reife.

Relevanter für die Beurteilung der Innovationskraft sind andere Zahlen: Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen 2024 um vier Prozent auf 4,6 Milliarden Euro — ein Signal, dass die Branche konsequent in die nächste Innovationswelle investiert. Das Venture Capital sprang um 68 Prozent auf 898 Millionen Euro, und die Anzahl der klinischen Studien wuchs auf 176 — mit 21 Studien in der entscheidenden Phase III (EY/BIO Deutschland, 2025). Die Anzahl der Neugründungen stieg auf 39, und zum ersten Mal seit 2021 wagte ein deutsches Biotech-Unternehmen (Pentixapharm) wieder einen Börsengang.

Die Branche umfasst inzwischen 1.020 Unternehmen mit 56.093 Beschäftigten. Gemessen an internationalen Standards bleibt sie jedoch unterfinanziert: Deutschland investiert rund 0,02 Prozent des BIP in Biotechnologie, während die Schweiz das Vierfache (0,08 Prozent) aufwendet und das Vereinigte Königreich mehr als das Doppelte (EY, 2025).

„Die Qualität der deutschen Biotechnologie-Forschung ist international anerkannt", analysiert Dirk Röthig, CEO von VERDANTIS Impact Capital. „Aber die Überführung dieser Qualität in skalierbare Unternehmen braucht mehr risikotragendes Kapital — von der Seed-Finanzierung bis zum klinischen Proof-of-Concept. Deutschland hat exzellente Wissenschaft, aber eine strukturelle Risikokapitallücke, die dringend geschlossen werden muss."


Biotech-Cluster: Wo die nächste Generation entsteht

Die geografische Konzentration der deutschen Biotechnologie folgt historischen und institutionellen Logiken, die sich zu ausgeprägten Clustern verdichtet haben.

Der Münchner Biotech-Cluster ist einer der stärksten in Europa und profitiert von der engen Verbindung zwischen Ludwig-Maximilians-Universität, Technischer Universität München, Helmholtz Munich und einer Vielzahl mittelgroßer Unternehmen. Thematisch hat sich München insbesondere in nukleinsäurebasierten Therapien profiliert.

Die Rhein-Main-Region mit Frankfurt, Mainz und Darmstadt — Heimat von BioNTech, Merck KGaA und mehreren starken universitären Forschungsgruppen — hat sich als Zentrum für mRNA-Technologie und Pharmaforschung etabliert. Das Cluster ProxiDrugs fokussiert sich hier auf kleinmolekulare und biologische Wirkstoffe der nächsten Generation.

Heidelberg vereint DKFZ, EMBL und die Universität Heidelberg zu einem der dichtest besetzten biomedizinischen Forschungsstandorte der Welt. Die Onkologieforschung hier ist von einer Tiefe und Breite, die weltweit kaum ihresgleichen hat.

Berlin schließlich vereint das MDC, die Charité-Universitätsmedizin, die Max Planck Unit for the Science of Pathogens und eine wachsende Zahl von Biotech-Startups zu einem der dynamischsten Innovationsökosysteme des Landes — mit einem besonderen Fokus auf Infektionsbiologie, Genomik und translationale Medizin.


Ausblick: KI als nächster Wachstumsmotor der Biotechnologie

Die nächste Transformationswelle der deutschen Biotechnologie zeichnet sich bereits ab. Die Integration von Künstlicher Intelligenz in Wirkstoffforschung, Genomik und Diagnostik gilt als der zentrale Wachstumsmotor der kommenden Dekade. Die Bundesregierung plant, ab Q2/2026 verstärkt interdisziplinäre Projekte zu fördern, die mithilfe neuartiger KI-Methoden innovative Arzneimittel bis zu 50 Prozent schneller und kostengünstiger entwickeln sollen (BMFTR, 2025).

BioNTechs Gründer wollen ihr nächstes Unternehmen explizit an der Schnittstelle von mRNA und KI positionieren. Evotec integriert KI-gestützte Plattformen in seine Forschungsallianzen. Und Unternehmen wie Bayer, Merck und BASF setzen auf synthetische Biologie und Präzisionsfermentation — Technologien, die ohne leistungsfähige KI-Algorithmen nicht skalierbar wären.

Deutschland steht damit an einem strategischen Wendepunkt: Die Grundlagenforschung ist vorhanden, die Unternehmenslandschaft ausdifferenziert, die Cluster sind etabliert. Was fehlt, ist eine konsequentere Risikokapitalkultur und ein regulatorischer Rahmen, der Innovation beschleunigt statt verlangsamt. Der internationale Vergleich zeigt, dass Deutschland hier Nachholbedarf hat — aber auch, wohin die Reise führen kann, wenn alles zusammenkommt. Man muss nur nach Mainz schauen.


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Quellenverzeichnis

  1. BioNTech (2021): COVID-19 Vaccine Development — Scientific Background. BioNTech SE, Mainz. Verfügbar unter: https://www.biontech.com
  2. BioNTech (2024): Annual Report 2023 — Pipeline & R&D Investments. BioNTech SE, Mainz.
  3. BMBF (2008): Go.Bio-Wettbewerb: Sieger der ersten Förderrunde. Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin.
  4. BMFTR (2025): Hightech-Agenda Deutschland — Biotechnologie. Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Berlin. Verfügbar unter: https://www.bmftr.bund.de
  5. Charpentier, E. & Doudna, J.A. (2012): 'A Programmable Dual-RNA–Guided DNA Endonuclease in Adaptive Bacterial Immunity'. Science, 337(6096), S. 816–821.
  6. DKFZ (2025): About Us — German Cancer Research Center. Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg. Verfügbar unter: https://www.dkfz.de
  7. EY/BIO Deutschland (2025): German Biotechnology Report 2025. Ernst & Young GmbH, Frankfurt am Main.
  8. Evotec (2025): Company Overview & Pipeline 2025. Evotec SE, Hamburg. Verfügbar unter: https://www.evotec.com
  9. Helmholtz (2025): NAKO Genomic Sequencing Initiative — Helmholtz Health Core Facility Network. Helmholtz-Gemeinschaft, Berlin. Verfügbar unter: https://www.helmholtz.de
  10. Kapitalerhöhungen.de (2026): BioNTech und CureVac: mRNA-Übernahme im Fokus. Verfügbar unter: https://www.kapitalerhoehungen.de
  11. Karikó, K. & Weissman, D. (2005): 'Suppression of RNA Recognition by Toll-like Receptors: The Impact of Nucleoside Modification'. Immunity, 23(2), S. 165–175.
  12. Max-Planck-Gesellschaft (2020): Nobelpreis für Chemie 2020: Emmanuelle Charpentier für CRISPR-Cas9. MPG, München. Verfügbar unter: https://www.mpg.de/15502390
  13. Nobel Committee (2020): The Nobel Prize in Chemistry 2020 — Press Release. The Royal Swedish Academy of Sciences, Stockholm. Verfügbar unter: https://www.nobelprize.org/prizes/chemistry/2020/press-release/
  14. Qiagen (2025): Corporate Information & Annual Report 2024. Qiagen N.V., Hilden.
  15. Sahin, U. & Türeci, Ö. (2020): 'Personalized vaccines for cancer immunotherapy'. Science, 359(6382), S. 1355–1360.

Über den Autor: Dirk Röthig ist CEO von VERDANTIS Impact Capital mit Sitz in Zug, Schweiz. Als Impact-Investor an der Schnittstelle von Technologie, Nachhaltigkeit und Kapital verfolgt Röthig die Entwicklung der deutschen Biotechnologie- und Innovationslandschaft mit analytischem Interesse. VERDANTIS fokussiert sich auf Nature-Based Solutions, Carbon Credits und Agroforestry-Investments — Bereiche, in denen wissenschaftliche Grundlagenforschung ebenfalls den Weg zur Skalierung vorzeichnet. Kontakt und weitere Artikel: verdantiscapital.com | LinkedIn

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